COSTA Fang des Monats: Garnelen

Sie mögen es süß und salzig
Wer sich auf die Suche nach Garnelen begibt, wird sich wundern, wo sie überall zu finden sind. Die Garnele ist in den unterschiedlichsten Gewässern zu Hause und fühlt sich sowohl in der Tiefsee als auch im Süßwasser wohl. Die meisten Arten sind jedoch reine Meerestiere und halten sich am liebsten am Meeresboden auf oder wühlen sich sogar in ihn hinein. Das Aussehen der Garnele variiert je nach „Wohnsitz“, was vor allem an der Beschaffenheit des Bodens, der Wassertrübung und der Ernährung der Garnele liegt.

Wenn sich die Garnele als Krabbe tarnt

Es gibt mehr als 2000 Garnelenarten und Hunderte von Namen. Selbst Kenner und Gourmets können da schon mal den Durchblick verlieren. Da kann es leicht passieren, dass sie Garnelen kaufen wollen und Krabben bekommen. Doch eigentlich ist es ganz einfach: Garnelen gehören zu den Langschwanzkrebsen und haben einen langen Körper. Krabben hingegen sind Kurzschwanzkrebse, haben einen runden Körper und Scheren. Kleine Garnelen werden als Shrimps bezeichnet, die mittelgroßen als Prawns und die sehr großen Exemplare erhalten den Zusatz „Riesen-“, „King-“ oder „Tiger-“. Die Spanier nennen Garnelen übrigens „Gambas“, die Franzosen sagen „Crevettes“.

Eine Abbildung einer Garnele

Knackige Muskelprotze
Als wären es der Namen nicht schon genug, kommt hier noch ein weiterer Begriff: Zoologen sprechen nämlich nicht von Garnelen, sondern von Natantia, was so viel bedeutet wie „die Schwimmenden“. Und in der Tat, Garnelen sind – ganz im Gegensatz zu ihren Artgenossen, den Panzerkrebsen – ausgezeichnete Schwimmer. Und das viele Schwimmen sorgt sogar für ein besonderes Geschmackserlebnis, denn durch die Muskeln, die die Garnelen so aufbauen, erhalten sie ihren knackigen Biss.

Männlein oder Weiblein?
Diese Frage ist bei Garnelen gar nicht so leicht zu beantworten. Auch die Garnele selbst ist sich anfangs nicht so sicher. Die meisten Garnelen werden als Männchen geboren. Erst nach einer „Selbstfindungsphase“ von circa zwei Jahren entscheidet sich, mit welchem Geschlecht die Garnele ihr restliches Leben verbringt. Ein Zurück gibt es dann allerdings nicht mehr.

Lecker, gesund und extrem vielseitig
Egal ob gekocht oder gebraten, als Vorspeise oder als Hauptgang, Garnelen sind eine wahre Delikatesse und punkten in jedem Gericht mit ihrem knackig-zarten Biss. Ihr feiner, leicht nussiger Geschmack harmoniert mit fast allem und ermöglicht grenzenlose Kreativität in der Zubereitung. Garnelen sind aber nicht nur vielseitig, sondern auch noch richtig gesund: 100 g haben gerade mal 1 g Fett, dafür aber 18 g wertvolle Proteine.

So werden die Garnelen zum festlichen Genuss
Rohe Garnelen ohne Schale sind ideal zum Braten in Pfanne oder Wok. Deshalb eignen sie sich besonders gut für deftige Weihnachtsgerichte, für dekoratives Fingerfood als Vorspeise oder auch als Zutat für ein gemeinsames Familien-Raclette am Heiligen Abend. Vor dem Braten sollten die Garnelen für eine optimale Geschmacksentfaltung lediglich angetaut und dann bei höherer Hitze kurz von jeder Seite angebraten werden. Bereits gegarte Garnelen mögen keine große Hitze. Am besten kurz im Pfannen- oder Wokgericht oder in der Suppe erwärmen. Und dann heißt es nur noch: genießen!Inspiration gefällig? Hier gibt es ein raffiniertes Rezept: www.costa.de/rezepte/detail/pacific-prawns-am-spiess-auf-champagnersueppchen/