COSTA Fang des Monats: Kabeljau

Kabeljau oder Dorsch?
„Kabeljau“ und „Dorsch“ sind zwei Namen für ein und denselben Fisch. Wie man ihn nennt, hängt von seiner Herkunft ab: Stammt er aus der Nordsee und dem Atlantik, heißt er Kabeljau. Exemplare aus der Ostsee werden Dorsch genannt. In allen anderen Regionen heißen sie erst Dorsch und ab der Geschlechtsreife Kabeljau.

 

Du bist, was du isst

Den Kabeljau erkennt man an den hellen Linien, die an beiden Seiten vom Maul bis zur Schwanzflosse verlaufen. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind die kräftigen Bartfäden an der Unterlippe, die ihn wie einen alten Mann aussehen lassen.

Durchschnittlich bringt er bei 60 cm Körperlänge etwa 2,5 kg auf die Waage. Er kann aber auch bis zu 1 m lang und knapp 40 kg schwer werden. Dafür müsste er jedoch enorme Mengen seiner Leibspeise vertilgen: Krebse, kleine Fische sowie Watt- und Ringelwürmer.

Ein angepasster Artgenosse
Kabeljau ist dafür bekannt, dass er sehr stark auf Umwelteinflüsse reagiert: Wird ihm die Wassertemperatur zu hoch, wandert er zügig in kältere Regionen ab. Wie bei fast allen Dorscharten kann auch die Grundfarbe des Kabeljaus je nach Lebensraum stark variieren: So findet man in Seegrasregionen grünlich gefärbte und in Algengebieten rötlich bis goldbraun gefärbte Exemplare.

Da brat mir doch einer ’nen Dorsch!
Kabeljau bzw. Dorsch kann gegrillt, gedünstet, gebacken und gebraten, frittiert oder auch gekocht werden. Wie viele Seefische wird der Kabeljau in den kühleren Jahreszeiten bevorzugt verwendet – dann hat er besonders angenehmes Fleisch. Äußerst beliebt ist er wegen seines sehr geringen Fettgehaltes bei vollem Geschmack, weshalb er hierzulande oft auf den Tisch kommt.

Sie möchten ein leckeres Kabeljaugericht zaubern? Lassen Sie sich hier inspirieren.