Angerichtetes Lachsfilet

Tipps und Tricks - Kochtipps

Wie knackig die perfekte Garnele ist
Zwei Dinge sind Voraussetzung für köstlich knackige Garnelen: Sie müssen aus guten Gewässern kommen, in denen sie viel Bewegungsfreiraum haben, und sie dürfen weder zu kurz noch zu lang gegart werden. Dann sind sie knackig-zart im Biss. Wer den richtigen Garpunkt prüfen möchte, dem empfehlen wir unseren "Garnelen-Süßkirschen-Test". Stellen Sie sich vor, Sie beißen in eine Süßkirsche, frisch gepflückt vom Baum. Zuerst leicht federnd, dann der sanfte Knack und dann der Biss in das feste, aber zarte, saftige Fleisch. So müssen Garnelen sein.

Wie man den optimalen Garpunkt der Garnele findet
Die Empfehlung unseres COSTA Kochteams: einfach die Zubereitungshinweise auf unseren Produktverpackungen genau befolgen. Aber natürlich ist jeder Herd und jede Pfanne anders. Mithilfe dieser beiden Tests lässt sich trotzdem erkennen, ob Garnelen ideal gegart sind: 1. Wenn man mit einem Löffel auf die Garnele drückt, fühlt sie sich elastisch an und springt in ihre Form zurück – so wie wenn man sich vorne auf die Nasenspitze tippt. 2. Die Haut der Garnele zeigt eine zartrosa Färbung und bräunliche Röstpunkte, ist aber noch zart. Wenn man die Garnele in der Mitte teilt, ist das Fleisch richtig weiß und nicht mehr glasig-gräulich.

Garnelen liegen auf einem Schwenkgrill über dem Feuer

Wie Garnelen besser gegrillt werden
Garnelen vom Grill können großartig schmecken. Voraussetzung: Roh müssen sie sein. Und möglichst noch mit Schale – ganz gleich, ob mit oder ohne Kopf, mit geöffneter Schale oder als Butterfly aufgeschnitten. Zudem gilt: Je größer die Garnele ist, desto besser. Für das Grillen selbst haben wir die „Höher, kürzer, öfter“-Regel. Das bedeutet im Vergleich zu Fleisch: Der Grillrost sollte höher über der Glut eingeschoben werden, die Grillzeit ist deutlich kürzer und die Garnelen – mit Ausnahme der Butterflys – sollten öfter gewendet werden.

Wie Fisch beim Braten am saftigsten bleibt
Nach dem Abspülen der Schutzglasur das Fischfilet sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen. Denn wenn der Fisch in die Pfanne kommt, sollte ihm keine Feuchtigkeit mehr anhaften, sonst beginnt er zu köcheln, anstatt direkt zu braten. Damit der Fisch saftig und zart bleibt: die Pfanne mit 3–4 EL Öl auf höchster Stufe erhitzen, dann den Fisch hineingeben. Direkt danach den Herd auf mittlere Temperatur stellen und den Fisch behutsam von beiden Seiten braten. Damit Fischfilets mit Haut schön kross werden: Filet mit der Hautseite nach unten in die Pfanne geben und die Temperatur sofort auf mittlere Hitze herunterschalten. Wenn eine Röstkante an der Haut zu sehen ist und das Filet zu ca. 3/4 gegart ist, wenden und nur noch kurz braten.

Warum nachher salzen leckerer ist
Salz entzieht dem Fisch Wasser – vor und während des Bratens. Also bleibt ein Fischfilet saftiger, wenn es erst nach dem Braten gesalzen wird. Zudem entfalten Gewürze, die am Ende des Garvorgangs hinzugefügt werden, besser ihren feinen Geschmack. Das COSTA Kochteam empfiehlt, generell sparsamer zu würzen – denn Fisch in erstklassiger Qualität hat einen wunderbaren eigenen Geschmack, der so besser zur Geltung kommt.

Eine Person salzt einen Salat
Ein Lachfilet liegt angerichtet auf einem Teller

Wie sich Fischsorten in Rezepten ersetzen lassen
Ist das benötigte Fischfilet für das Lieblingsrezept nicht vorrätig? Kein Problem! Folgende Fischsorten können in Rezepten aufgrund einer vergleichbaren Geschmacksrichtung alternativ eingestzt werden: Pangasius, Tilapia, Dorade, Zander, Steinbeißer. Gleiches gilt für: Scholle, Seezunge, Steinbutt. Und Seelachs kann durch Kabeljau oder Rotbarsch ersetzt werden.

Wie man den Darm der Garnele entfernt
Der Darm einer Garnele sitzt am Rücken und nicht – wie oft fälschlicherweise angenommen – am Bauch. Garnelen mit Schale müssen in der Regel vor dem Verzehr noch entdarmt werden. Dafür schneidet man mit einem spitzen Messer die Rückseite der Garnelen von oben nach unten ein. Die Darmfäden können anschließend mit der Messerspitze gut entfernt werden.