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Fisch und Garnelen vom Grill

Fünf Marinaden-Ideen für dein Fisch-BBQ 

Wichtig: nur kurz marinieren!

Kurz & Knackig 

Sonst wird's fest & pappig.

Garnelen und Riesengambas brauchen meist nur 20 bis 30 Minuten.
Kabeljau und andere helle Fischfilets eher 15 bis 20 Minuten.
Lachs darf etwas länger, aber auch hier reicht meistens eine halbe Stunde.

Am besten immer abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Danach direkt zubereiten!

  • Das ist der Sommerklassiker, aber in gut. Frisch, leicht, unkompliziert und genau richtig, wenn Garnelen nach Meer und nicht nach Marinade schmecken sollen.

    Das Prinzip:
    Öl + Zitronenabrieb + wenig Zitronensaft + frische Kräuter.

    Für die Marinade nimmst du Olivenöl, Zitronenabrieb, einen kleinen Spritzer Zitronensaft, fein gehackte Petersilie, etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer. Wer mag, gibt noch eine Prise Chili dazu.

    Wichtig ist der Zitronenabrieb. Er bringt viel Aroma, ohne die Garnelen zu stark mit Säure zu „garen“. Der Saft darf dazu, aber nur zurückhaltend.

    Grill-Tipp:
    Garnelen kurz und heiß grillen. Sobald sie rosa, leicht gebräunt und schön saftig sind, runter vom Grill. Garnelen verzeihen keine langen Abschiede.

  • Wenn es etwas kräftiger sein darf, sind Paprika und Knoblauch starke Partner für Riesengambas. Das schmeckt nach Terrasse, Feuer, Sommerabend und „davon nehmen wir noch eine zweite Portion“.

    Das Prinzip:
    Öl + Paprika + Knoblauch + Zitrone + Petersilie.

    Dafür Olivenöl mit edelsüßem oder geräuchertem Paprikapulver, fein gehacktem Knoblauch, etwas Zitronensaft, Petersilie, Salz und Pfeffer verrühren.

    Geräuchertes Paprikapulver bringt eine schöne BBQ-Note. Aber bitte nicht übertreiben. Die Garnelen sollen immer noch Garnelen bleiben.

    Grill-Tipp:
    Riesengambas mit Schale grillen, wenn möglich. Die Schale schützt das Fleisch und sorgt dafür, dass sie saftiger bleiben. Danach mit etwas frischer Zitrone servieren.

  • Lachs kann Grill. Sogar ziemlich gut. Weil er etwas fettreicher ist, bleibt er saftig und nimmt eine süß-würzige Glasur wunderbar an.

    Das Prinzip:
    Senf + Honig + Öl + Zitrone + Kräuter.

    Milder Senf, etwas Honig, ein Schuss Öl, Zitronensaft, Pfeffer und Dill oder Petersilie ergeben eine Glasur, die Lachs schön rund macht: würzig, leicht süß, frisch.

    Der Trick: Die Glasur nicht zu früh und nicht zu heiß einsetzen. Honig karamellisiert schnell. Das ist lecker. Verbrannt ist weniger lecker.

    Grill-Tipp:
    Lachs am besten auf einer Grillmatte, in einer Grillschale oder auf einem Holzbrett grillen. So bleibt er stabil, lässt sich gut wenden und sieht am Ende noch so gut aus, wie er schmeckt.

  • Kabeljau ist zarter als Lachs. Deshalb braucht er beim Grillen ein bisschen Schutz. Dafür schmeckt er wunderbar fein und lässt sich sehr gut mediterran begleiten.

    Das Prinzip:
    Mildes Öl + Kräuter + Zitronenabrieb + saftiges Topping.

    Für das Topping kleine Tomatenwürfel, gehackte Oliven, Petersilie, etwas Zitronenabrieb, Olivenöl, Pfeffer und eine Prise Salz mischen. Der Kabeljau wird nur kurz mit Öl, Kräutern und Zitronenabrieb vorbereitet. Das Topping kommt beim Grillen oder direkt danach dazu.

    So wird der Fisch nicht übermariniert, bleibt aber trotzdem aromatisch.

    Grill-Tipp:
    Kabeljau nicht direkt auf den Rost legen, wenn du entspannt bleiben möchtest. Eine Grillschale, Plancha oder ein Fischkorb macht es deutlich einfacher. Und du musst nicht mit der Grillzange um jedes Stück kämpfen.

  • Fischpäckchen sind nicht nur praktisch. Sie sind auch eine gute Möglichkeit, mal etwas anderes zu machen. Ohne Alufolien-Gefühl. Ohne trockenen Fisch. Und ohne Stress am Grill.

    Das Prinzip:
    Kokosmilch + mildes Curry + Limette + Ingwer.

    Dafür Kokosmilch mit mildem Currypulver oder etwas Currypaste, Limettensaft, Ingwer und einer Prise Salz verrühren. Dazu passen Kabeljau, Lachs oder Garnelen. Auch etwas Gemüse darf mit hinein: Zucchini, Paprika, Frühlingszwiebeln oder kleine Tomaten.

    Statt klassischer Alufolie kannst du eine hitzebeständige Grillschale mit Deckel, Backpapier im Grillkorb oder spezielle Grillpäckchen verwenden. Wichtig ist: Der Fisch soll sanft garen und im eigenen Dampf saftig bleiben.

Fisch und Garnelen mögen Hitze - aber keine Hektik!

Das Ah und Oh beim Grillen von Fisch und Meeresfrüchten: Die perfekte “Mise en Place”, wie die Fachleute sagen - also deine 1A - Vorbereitung. 

Für echten Geschmack

Unser Motto: Vorbereiten!

Fisch und Garnelen mögen Hitze, aber keine Hektik. Der Grill sollte gut vorbereitet sein, bevor sie darauf kommen.

Die Marinade sollte nicht zu sauer sein. Lieber Zitrusabrieb für Aroma und nur wenig Saft für Frische.

Kräuter wie Petersilie, Dill, Koriander oder Basilikum am besten fein hacken und teilweise erst nach dem Grillen ergänzen. So bleiben sie frisch und verbrennen nicht.

Knoblauch immer fein dosieren. Auf dem Grill kann er schnell bitter werden.

Und: Die Marinade, in der roher Fisch oder rohe Garnelen lagen, nicht einfach als Sauce verwenden. Wenn du später noch etwas zum Beträufeln möchtest, vorher einen Teil der frischen Marinade beiseitestellen.

Wir fassen zusammen

Es braucht keine Perfektion!

Nur ein gewisses Grundverständnis, was zusammenpasst. Ein bisschen Öl. Ein bisschen Frische. Ein bisschen Würze. Und nicht zu viel Zeit in der Marinade. Einfach mal ausprobieren! 

 

Interessant? Hier findest du mehr Fischwissen. 

Ende der Langeweile auf dem Grill!

Die solltest du unbedingt mal marinieren.

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